Pflege und Aufbewahrung deiner Ausrüstung
KartComms-Ausrüstung ist für nasse, laute und staubige Renntage gebaut. Fünf Minuten Pflege nach jeder Session sorgen dafür, dass sie beim zehnten Mal noch funktioniert.
Nach jeder Session
Fünf Minuten am Ende des Tages.
Mach das, bevor die Ausrüstung in den Transporter kommt, nicht erst beim Auspacken zu Hause. Feuchtes Material, über Nacht luftdicht verpackt, ist der schnellste Weg, es zu ruinieren.
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Alles ausschalten
Halte die Helm- + KC-PRO-Taste an jedem Modul 3 Sekunden gedrückt, bis die LED erlischt. Ein eingeschaltet vergessenes Modul ist am Morgen leer.
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Abwischen
Ein trockenes oder leicht feuchtes Tuch über Modulgehäuse, Headset-Polster und Bügelmikrofon. Keine Lösungsmittel, keine Alkoholtücher, nichts Scheuerndes.
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Clip und Anschluss prüfen
Sieh dir die Helmhalterung auf Schmutz und den USB-C-Anschluss auf Staub oder Wasser an. Blas den Anschluss frei, bevor du lädst.
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Laden, dann einpacken
Häng die Module ans Ladegerät, während du zusammenpackst, und leg alles zurück in den Koffer, sobald sie voll sind.
Akku
Pass auf die 6 Stunden auf, die du hast.
Ein KC-PRO Modul läuft 6 Stunden aktiv und bis zu 48 Stunden im Standby und lädt in etwa einer Stunde voll. Gut behandelt bleibt das jahrelang so.
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Mit 5V laden
Nutze eine hochwertige 5V-USB-Quelle mit mindestens 2A. Die LED bleibt beim Laden durchgehend rot und wechselt zu durchgehend Blau, wenn er voll ist.
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Bei Raumtemperatur laden
Zwischen 10 und 30 °C. Nicht in der prallen Sonne an der Boxenmauer, nicht im eiskalten Transporter und niemals, solange die Ausrüstung noch nass ist.
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Nie leer lagern
Wenn die Ausrüstung wochenlang wegkommt, lade sie vorher. Ein Akku, der einen Monat leer liegt, ist ein Akku, den du irgendwann ersetzt.
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Vor dem Wochenende laden, nicht währenddessen
Lade am Abend vor dem Renntag, damit jedes Modul mit einem vollen Stint startet.
LED-Referenz
Verwende nur eine 5V-USB-Stromquelle. Ladegeräte mit höherer Spannung — Notebook-Netzteile und Schnellladegeräte, die 9V oder 12V aushandeln — können die Einheit beschädigen und führen zum Erlöschen der Garantie.

Nasse Sessions
Regen ist kein Problem. Nass wegpacken schon.
Module und Headset sind gegen Spritzwasser und Nässe abgedichtet — fahr ohne zweiten Gedanken im Regen. Der Schaden entsteht danach, wenn die Ausrüstung feucht verstaut wird.
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Stehendes Wasser abschütteln
Bring das Gröbste weg, bevor du sonst etwas machst — besonders rund um den USB-C-Anschluss und die Halterung.
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Anschluss vor dem Laden trocknen
Steck nie in einen nassen Anschluss. Lass ihn offen an der Luft, bis er sich trocken anfühlt.
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Lüften, nicht erhitzen
Raumtemperatur und bewegte Luft. Kein Föhn, keine Heizlüfter, nie auf die Heizung — Hitze richtet mehr Schaden an als das Wasser.
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Trocken einpacken
Erst wenn alles wirklich trocken ist. Ein geschlossener Koffer hält die Feuchtigkeit die ganze Woche an der Elektronik.
Module und Headset sind gegen Regen und Spritzwasser abgedichtet. Sie sind nicht zum Untertauchen ausgelegt — halte sie nicht unter den Wasserhahn und lass sie nicht im Wasser stehen.

Helmseite
Die Teile, die im Helm leben.
Lautsprecher, Mikrofon und Halterung stecken am meisten ein — Schweiß, Staub und ständiges Montieren. Sie sind zugleich das Günstigste, was du pflegen kannst.
Erst den Helm trocknen lassen
Schweiß setzt den Lautsprechern mehr zu als Regen. Lüfte den Helm nach jeder Session mit freiliegendem Innenfutter aus.
Nicht am Kabel ziehen
Nimm das Modul am Clip ab, nie durch Ziehen am Kabel. Kabel brechen an der Verbindungsstelle.
Mikrofon frei halten
Ein Mikrofon, das am Kinnbügel klebt, nimmt Wind statt deiner Stimme auf. Prüfe seine Position jedes Mal beim Aufsetzen des Helms.
Halterung säubern
Schmutz im Clip ist der Grund, warum sich ein Modul locker anfühlt. Wisch die Halterung immer dann ab, wenn du den Helm abwischst.
Referenz
Ein Pflegeplan, den du wirklich einhältst.
Nichts davon dauert lange. Der Punkt ist, dass es in einem Rhythmus passiert statt erst dann, wenn schon etwas kaputt ist.
| Wann | Was zu tun ist |
|---|---|
| Jede Session | Ausschalten, Modul und Headset abwischen, Anschluss trocknen, laden, einpacken. |
| Nach Regen | Wasser abschütteln und bei Raumtemperatur vollständig trocknen lassen, bevor du lädst oder einpackst. |
| Monatlich | Helmhalterung, Kabelverbindung und Mikrofonbügel auf Verschleiß prüfen. Schmutz aus dem Clip entfernen. |
| Vor einem Rennwochenende | Alle Module voll laden, Kopplung und Mikrofon testen und prüfen, ob auch die Ersatzmodule geladen sind. |
| Winterlagerung | Vor dem Einlagern laden, den Koffer trocken bei Raumtemperatur aufbewahren und alle paar Monate nachladen. |
Stimmt etwas mit deiner Ausrüstung nicht?
Wenn ein Modul einen Schlag abbekommen hat oder die Ladung nicht mehr hält, sag uns, was passiert ist — die Garantie läuft zwei Jahre.