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Dokumentation6 Min. LesezeitZuletzt aktualisiert · 1. September 2026

Box-zu-Fahrer-Kommunikation mit dem KC-PRO Headset

Das Headset gibt deiner Boxenmauer einen Platz im Rennen. Einmal eingerichtet, kann deine Crew den Fahrer hereinholen, Rundenzeiten durchgeben und die Strategie mitten im Stint ändern — ohne Handzeichen und ohne Boxentafel.

So funktioniert es

Das Headset ist eine Hülle. Sprechen tut das Modul.

Diesen Punkt verstehen Teams am ersten Tag oft falsch. Das KC-PRO Headset hat weder einen eigenen Akku noch eine eigene Funkeinheit — es besteht aus Lautsprechern, einem Bügelmikrofon und einer Halterung. Du clipst ein KC-PRO Modul hinein, genau wie an einen Helm, und dieses Modul stellt die Verbindung her.

Lautsprecher und Bügelmikrofon

Ohrumschließende Polster, die die Karts ringsum ausblenden, und ein Bügelmikrofon direkt vor dem Mund.

Eine Modulhalterung

Derselbe Clip wie am Helm. Jedes KC-PRO Modul passt direkt hinein.

Ein USB-C-Kabel

Versorgt das eingeclipste Modul an Ort und Stelle, damit der Boxenmauer mitten im Rennen nie der Strom ausgeht.

Du rüstest den Helm des Fahrers aus statt der Boxenmauer? Die komplette Setup-Anleitung behandelt Helm-Audio, die Montage des Moduls und die erste Kopplung — diese Seite setzt danach an.

Ein KC-PRO Modul, eingeclipst in die Halterung des KC-PRO Headsets
Ein Modul, eingeclipst ins Headset. Dasselbe Teil wie am Helm.

Aufbau

Die Boxenmauer in unter zwei Minuten aufgebaut.

Mach das einmal zu Tagesbeginn und lass es aufgebaut. Die Verbindung kommt bei jedem Einschalten von selbst zurück.

  1. Modul einclipsen

    Setze ein geladenes KC-PRO Modul in die Headset-Halterung, bis es einrastet. Zieh den Clip nach vorne, damit es fest sitzt.

  2. USB-C anschließen

    Verbinde das Modul mit einer 5V-Stromquelle (mind. 2A), damit die Boxenmauer den ganzen Tag am Netz läuft statt auf den 6 Stunden Akku des Moduls.

  3. Beide Seiten einschalten

    Halte die Helm- + KC-PRO-Taste 3 Sekunden gedrückt — am Boxenmodul und am Fahrermodul — bis die LED aufleuchtet und an bleibt.

  4. Die beiden koppeln

    Halte die kleine Helm-Taste an jedem Modul ein paar Sekunden gedrückt. Die LEDs wechseln zwischen Rot und Blau, während sie sich suchen, und gehen in ein pulsierendes Blau über, sobald sie verbunden sind.

  5. Mikrofontest, bevor der Fahrer rausfährt

    Setze das Bügelmikrofon direkt vor deinen Mund und mach einen Test in beide Richtungen, solange der Fahrer noch in der Box steht. Korrigiere es dort, nicht in Runde drei.

LED-Referenz

Kopplungsmodus LED_RED_BLUE_ALT
Verbunden LED_BLUE_PULSE

Einmal gekoppelt, merken sich die Module einander. Schalte beide in Reichweite ein und sie verbinden sich von selbst — du musst das nicht vor jeder Session wiederholen.

Das getragene KC-PRO Headset mit dem Bügelmikrofon vor dem Mund
Bügelmikrofon direkt vor dem Mund — nah dran und frei vom Kragen.

Position

Wo du stehst, entscheidet über deine Reichweite.

Die Reichweite beträgt im Freien bis zu 2 km. Beton und Stahl nehmen sie dir weg. Fünf Meter Nachdenken sind hier mehr wert als jede Einstellung.

Geh nach oben

Stell die Boxeneinheit so hoch auf, wie es das Fahrerlager zulässt. Höhe schlägt Leistung — jedes Mal.

Weg vom Metall

Halte Abstand zu Vordächern, Anhängern, Zäunen und Lkw-Aufbauten: Metall reflektiert und schluckt das Signal.

Achte auf Beton

Massive Boxengebäude und Tunnel kappen die Verbindung. Wenn du den Fahrer an einer Stelle der Runde verlierst, wechsle die Position, bevor du sonst etwas änderst.

Blick zur Strecke

Sichtverbindung ist alles. Hinter der Boxenmauer mit der Strecke vor dir ist die stärkste Position, die du bekommst.

Renntag-Disziplin

Sag weniger — und im richtigen Moment.

Die Verbindung ist nur so viel wert wie das, was du durchgibst. Teams, die ständig reden, verlieren die Aufmerksamkeit des Fahrers ab Runde zehn; Teams, die die drei entscheidenden Dinge durchgeben, fahren schnellere Stints.

  1. Eine Stimme an der Mauer

    Legt vor der Session fest, wer mit dem Fahrer spricht. Zwei Leute mit unterschiedlichen Ansagen sind schlimmer als gar kein Funk.

  2. Nichts in der Bremszone

    Halte die Ansage zurück, bis der Fahrer auf einer Geraden ist. Eine Information mitten in der Kurve ist eine verlorene Information.

  3. Zahlen, keine Adjektive

    „Zwei Zehntel schneller, Sektor drei“ kommt an. „Du machst das super“ nicht.

  4. Bestätigen, dann Schluss

    Gib die Ansage durch, warte auf die Bestätigung des Fahrers und sei dann still. Stille ist der Normalzustand, kein Fehler.

Briefe einen neuen Fahrer zum Funkplan in der Box, nicht auf der Strecke. Zwei Minuten Absprache vor dem Stint sparen eine Runde Verwirrung währenddessen.

Referenz

Ein Ansageplan, der funktioniert.

Ein Startpunkt für Teams, die neu mit Funk arbeiten. Passt ihn an euer Rennen an und lasst ihn dann das ganze Wochenende gleich, damit der Fahrer immer weiß, was kommt.

Moment Die Ansage
Auslaufrunde Funkcheck, Streckenzustand und die Zielrundenzeit für den Stint.
Runden 2–3 Erste echte Rundenzeit und der Abstand zum Kart, gegen das ihr fahrt. Sonst nichts.
Stint-Mitte Der Sektor, in dem ihr Zeit verliert, und eine Sache zum Ändern. Eine, nicht drei.
Verkehr Wo das Kart vor euch ist und ob es eine Runde zurückliegt. Diese Ansage kann ein Fahrer nicht allein treffen.
Stoppfenster Verbleibende Runden bis zum Stopp, heruntergezählt bei fünf, drei und eins.
Einfahrrunde Bestätige den Boxenstopp und führe den Fahrer durch Boxeneinfahrt und Wechsel.

Immer noch festgefahren an der Boxenmauer?

Sag uns deine Teamgröße und wie du aufgestellt bist — wir sagen dir genau, was du fahren solltest.